Lilo on Februar 6th, 2010

Heute bin ich mal krank. So. Die letzten Tage habe ich schon gemerkt, dass sich da eine Erkältung breitmacht – Schnupfen, Nase dicht… Heute tut mir die rechte Stirnhälfte weh und auch die rechte Nasennebenhöhle schmerzt. Mein Hals ist kratzig, die Lippen brennen und ich fühle mich ein bisschen schlapp.

Nächste Woche werden unsere neuen Tatami fürs Aikido-Training geliefert. Leider ist noch unklar, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit genau und so habe ich heute zwei Stunden lang telefoniert und eine Liste erstellt, WER wann Zeit hätte, um die Matten in die Turnhalle zu schleppen. Geliefert werden sie nämlich nur bis zum Bürgersteig. Ich hoffe mal, dass die Spedition zumindest bis direkt an die Turnhalle ranfährt, damit die wenigen Leute, die Zeit haben, die Matten nicht zu weit schleppen müssen. Ich jedenfalls habe tagsüber kein Auto zur Verfügung und die meisten meiner Trainingskollegen sind ja berufstätig. Glücklicherweise teilweise zu verschiedenen Zeiten, so dass doch an jedem Tag mindestens zwei Leute Zeit hätten. Was aber auch ganz schön wenig ist. Aber besser als nichts.

Blöde Spedition, blödes Kranksein…

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Lilo on Februar 4th, 2010

Durch den Regen in der Nacht war es heute früh ein wenig glatt auf der Straße, weshalb meine Stöcke beim N.-Walking zwischendurch immer wieder mal weggerutscht sind. Aber nach dem dicken Schnee und Matsch, der die ganze Zeit auf Radwegen und Straßen lag, war die dünne Eisschicht eine wahre Wohltat. Ich finde den Schnee immer noch wunderschön, auch, wenn er durch den ganzen Regen nass ist und langsam beginnt zu tauen. Ganze 20 Minuten war ich heute früh mit den Stöcken unterwegs und es hat richtig Laune gemacht.

Nachdem meine Große gestern nicht in den Kindergarten konnte, weil das Taxi nicht durchkam (ein Lkw stand quer auf der Straße), hat sie den Morgen zuhause verbracht und wir wollten in die Bücherei laufen. Zu Fuß wohlgemerkt. Nachdem wir schon die Hälfte der Strecke gegangen waren, ist mir aufgefallen, dass ich den Bücherei-Ausweis vergessen hatte. Also sind wir wieder zurückgelaufen und haben den Ausweis geholt. Nach der Anstrengung konnte meine Tochter natürlich nicht nochmal den ganzen Weg zu Fuß bewältigen, weshalb wir dann doch das Auto genommen haben. Hat sich jedenfalls gelohnt, wie man sieht:

Die zwei Stunden Aikido-Training gestern Abend waren auch sehr bereichernd und intensiv, da wir nur zu sechst auf der Matte standen.  Den Lehrgang vergangenes Wochenende musste ich aufgrund des Wetters ja leider ausfallen lassen, aber im März ist wieder einer und ich will versurchen, dorthin zu kommen.

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Lilo on Februar 2nd, 2010

Die Zeit vor dem angekündigten Schneefall habe ich genutzt, um noch schnell eine Runde zu laufen. Bereits als ich loslief, bogen sich die Zweige leicht im Wind und hin und wieder ist Schnee von den Bäumen auf mich herunter gerieselt. Bergab drang der eisige Wind in meine Lungen beim Atmen, während ich dann richtig erleichtert war, als es wieder bergauf ging. Der Wind kam nämlich dann von hinten und so konnte ich mich in aller Ruhe von den Windböen nach oben schieben lassen – was im Übrigen sehr angenehm für den Rücken war!

Eine gute halbe Stunde war ich da draußen in der  Kälte, bin gelaufen, habe die letzten Vögel beobachtet, die noch keinen Schutz vor dem Unwetter gefunden hatten und war sehr froh, dass ich zuvor noch eine, wenn auch dünne, Strumpfhose unter die Hose angezogen hatte. Jetzt sitze ich hier zuhause im Wohnzimmer mit meinen Kindern und werde mit ihnen Lotti Karotti spielen, sobald ich hier fertig bin, während die ersten kräftigeren Windböen ums Haus wehen.

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Lilo on Februar 2nd, 2010

Als ich heute morgen um 5:20 Uhr aufgewacht bin, weil der Wecker schellte, wusste ich noch nicht, dass wir nur kurze Zeit später ohne Strom dastehen würden. Sonst wäre ich natürlich sofort aufgestanden und hätte Kaffee gekocht und die Toasts vorgetoastet. Stattdessen drehte ich mich nochmal rum, denn der Wecker klingelt bei uns immer zweimal. Um 5:30 Uhr sollte er erneut klingeln. Als ich wieder wach wurde, war die Anzeige des Weckers schwarz und ich hatte keine Ahnung, wie lange der Strom schon weg war und wie spät es inzwischen war. Ins Esszimmer getappt und Lichtschalter getestet – nichts. Auch Wohnzimmer, Bad und Kühlschrank hatten kein Licht und die Straße lag ebenfalls im Dunkeln. Nachdem ich die Taschenlampe gefunden hatte, konnte ich auch endlich die Uhr im Esszimmer entziffern – 5:40 Uhr.

Und was macht Frau, wenn der Strom ausgefallen ist? Sie legt sich wieder hin. Genau, sie weckt ihren Mann auf. Der Mann, der heute einen Tag frei hat, weil er gestern erst um 21:00 Uhr nach Hause kam. Seine Lösung des Problems waren zwei dicke Kerzen im Wohnzimmer und eine im Esszimmer. Danach ist der Gatte kaffeelos wieder ins Bett geschlüpft, während ich den Kindern Äpfel für den Kindergarten schälte. Nachdem der Toaster nicht funktionierte, gab es eben heute keinen Toast.

F’ür die Kinder war es ein kleines Abenteuer, durften sie sich heute doch im Schein der Kerzen anziehen und mit der Taschenlampe leuchten, um zum Bad zu gelangen oder ihre Schuhe zu suchen. Überraschend friedlich so ein früher Morgen ohne Strom.

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Lilo on Februar 1st, 2010

Die liebe Meg hat dazu aufgefordert, das schönste Lächeln zu zeigen. In Ermangelung aktueller Bilder habe ich einfach mal fünf ältere Fotos herausgesucht und eingescannt…  :girlcool:

1993

1997

1999

1999

Neunzehnhundertirgendwas

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Lilo on Februar 1st, 2010

Das Sonnenlicht und den vielen Schnee gestern musste ich gleich ausnutzen, um das neue Februarfoto für Janas Fotoprojekt zwölf2010 zu machen!

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