Die alte und die Neue

Am Donnerstag, 09.04.2009, endet für mich die 12-Wochen-Challenge, die Andrea vor drei Monaten ins Leben gerufen hat. Anfangs hochmotiviert hatte ich nach nur wenigen Wochen bereits gefühlte tausend andere Dinge im Kopf und das Ziel der Challenge komplett aus den Augen verloren.

Langfristiges Ziel war für mich in ungefähr einem Jahr auf Kleidergröße 38 zu kommen. Das habe ich am 15.01.2009 in meinem ersten Beitrag geschrieben.  Die Challenge ist zwar am Donnerstag vorbei, aber das Jahr ist für mich erst am 15.01.2010 beendet! Bei Rio habe ich gelesen, dass er eine schöne Aktion gestartet hat: Die „Stern-Challenge“. Über den Hintergrund könnt Ihr Euch auf Rios Seite informieren. Ob ich mitmachen soll, weiß ich noch nicht hundertprozentig, aber auf jeden Fall werde ich versuchen, näher an die „38“ ranzukommen. Ob mit oder ohne Challenge.

Heute morgen als ich aufgewacht bin, hatte ich bereits nach zehn Minuten Hunger – keinen Heißhunger, sondern richtig Hunger. Mein Magen hat geknurrt, dass es schon beinahe wehgetan hat. Jetzt habe ich meiner Tochter und mir gerade einen Apfel-Zimt-Yoghurt gemacht und Sarah isst jetzt gerade sogar noch eine zweite Portion davon. Hunger habe ich immer noch, aber nicht mehr so doll.

Später werde ich dann mit Sarah spazieren gehen. Mein Gewicht heute morgen war übrigens 85,7 kg – gerade mal 100 g weniger als vor vier Wochen. Aber wenn man bedenkt, dass ich zwischendurch echt viel Ungesundes gefuttert habe, dann erscheinen mir selbst die 100 g wie ein Wunder.

Mal ein Zwischenstand

Um einen Brief zur Post zu bringen, bin ich heute morgen wieder mal mit Sarah zu unserem Zwei-Stunden-Einkaufs-Spaziergang aufgebrochen. Es wehte ein sehr kräftiger Wind und meine Süße hatte richtig rot-lila Bäckchen – aber nicht nur sie.

Gefrühstückt habe ich heute irgendwie nicht so richtig. Und auch das Mittagessen war eher so ein „Zwischendurch-Essen“. Mal so unsortiert aufgezählt gab es heute bei mir: Croissant (Schokovariante), Pudding, hartes Ei, eine Portion Reis-Blumenkohl-Hähnchenbrust-Pfanne, ein bisschen Milch und ein bisschen Wasser.

Eigentlich hatte ich mich schon darauf eingestellt, dass ich es heute nicht zum Training schaffe. Doch dann rief mein Mann an, dass ich doch fahren könne, wenn ich denn wolle. Also habe ich in Windeseile meine sieben Sachen gepackt und bin zum Training gefahren.

Während mein Mann also die Kinder ins Bett gebracht hat, habe ich mich nochmal eineinhalb Stunden lang ausgepowert.

Wir haben zunächst in zwei Dreiergruppen trainiert. Also ein Verteidiger und zwei Angreifer. Mit den Schlagangriffen Yokomen-uchi, Shomen-uchi und Shomen-tsuki wurde immer ein Aikidoka von zwei Angreifern angegriffen und er musste sich dann wahlweise mit Shiho-Nage, Irimi-Nage oder Kote-gaeshi verteidigen. Anfangs ging das bei mir nur sehr holprig, weil ich da irgendwie leichte Koordinationsprobleme hatte. Aber nach einer Weile ging es dann immer besser.

In der zweiten Trainingshälfte wurde dann wieder in Zweiergruppen trainiert. Kote-mawashi aus den Angriffen gyaku-hanmi, Yokomen-uchi, Shomen-uchi und Shomen-tsuki. Was sich anfangs als sehr schwierig für mich darstellte, lief nach einer Weile richtig gut. So gut, dass ich nach dem Mattenabbau von unserem Trainer ein Lob einkassiert habe. Da haben sich die 140 km/h auf der Autobahn doch gelohnt!

Und das Schöne dabei war, dass ich mich schon zu Beginn des Trainings richtig leicht und beweglich gefühlt habe. Normalerweise macht sich dieses Gefühl immer erst am Trainingsende bemerkbar. Da lässt sich der mittlerweile etwas „schwabelige“ Bauch doch gleich viel besser wegstecken :mrgreen:

12-Wochen-Challenge von Andrea

Tag 38

Heute ist der 38. Tag der 12-Wochen-Challenge von Andrea. Ich musste erstmal nachrechnen, weil ich überhaupt nicht mehr weiß wie lange das jetzt schon läuft.

Berichten gibt es momentan nicht sehr viel, außer, dass mir mein Gewicht momentan völlig egal ist. Schnurzpiepegal. Ich frühstücke kaum etwas, ich esse nur was ich essen will und nur wenn ich Appetit habe. Eigentlich wollte ich mich ja heute wieder auf die Waage stellen, aber das geht mir grade sowas von am …… vorbei.

Wird sicher wieder anders, aber im Moment ist es eben so.

Tag 21 – solala

Das müsste jetzt theoretisch die 3. Woche der „12-Wochen-Challenge“ von Andrea sein.

Nach 21 Tagen fühle ich mich gerade völlig unmotiviert. Abends bin ich zu müde, um nochmal meine Runde zu drehen und morgens gehe ich höchstens für einen Spaziergang mit Sarah nach draußen. Vielleicht schaffe ich es ja heute Abend zum Aikido-Training – das würde mich sicher wieder aufbauen nach dem verpatzten Montag.

Auch was das Thema Ernährung angeht bin ich einigermaßen nachlässig geworden. Die letzten beiden Tage habe ich mit meiner neuen guten Gewohnheit, viel und gut zu frühstücken, gebrochen.  Ich habe mir erst etwas zu essen gemacht, als der Hunger schon übermächtig wurde. Soviel dazu. Und das trockene Gefühl in meinem Mund sagt mir, dass ich offenbar seit längerer Zeit nichts mehr getrunken habe. Zumindest das lässt sich sofort nachholen. Die nächste Flasche Wasser gehört mir alleine!

Tag 17 – weniger!

Donnerstag und Freitag je eine Tafel Schokolade gefuttert – und trotzdem abgenommen. Das lag aber natürlich nicht an der süßen Sünde, sondern an der prinzipiell anderen Ernährung. Also von wegen Butter und so.

Irgendwie weiß ich auch überhaupt nicht was ich gerade noch großartig darüber schreiben soll. Ich trinke einigermaßen genug würde ich sagen und wie immer natürlich ein übbiges Frühstück. Heute morgen gab es Rührei mit Zwiebeln und Kochschinken. Nachdem Sarah – anders als üblich – aber dann doch kein Rührei wollte, habe ich es komplett alleine gegessen – 4 Eier! Da werde ich wohl diese Woche kein Ei mehr essen. Auf jeden Fall war ich nach dieser Portion beinahe satt. Ein halbes Vollkornbrot mit Marmelade und ein halbes mit Frischkäse und Kochschinken habe ich dann noch zusammen mit einer Tasse Tee verzehrt. Lecker!

Und heute Abend gibt es Schnitzel mit Kartoffeln und Gemüse – welches, weiß ich noch nicht.

Gewicht am  24.01.09 –> 87,9 kg

Gewicht am 31.01.09 –> 86,3 kg

Tag 12 – Frühstück

Am Samstag war ich nun also in Sankt Augustin und habe mir eine nette, kleine Waage besorgt. Und mich auch direkt draufgestellt. Da war es allerdings schon Nachmittag, doch in Zukunft werde ich mich morgens wiegen. Einmal in der Woche ist der Plan.

Die Waage hat mich doch ein wenig überrascht, denn vor einigen Monaten – irgendwann bevor die alte Waage kaputt ging – wog ich noch 93 kg. Jetzt, also am Samstag Nachmittag, waren es 87,9 kg (inkl. Klamotten). Ich hatte also tatsächlich schon abgenommen ohne es wirklich zu merken oder bewusst etwas getan zu haben.

Übrigens habe ich festgestellt, dass ich gaaaanz viel frühstücken muss, wenn ich tagsüber nicht allzu viel zwischendurch essen möchte. Früher habe ich mich morgens immer mächtig zurück gehalten, doch jetzt nicht mehr. Ich esse nun zum Frühstück so lange bis ich satt bin – dann brauche ich auch tagsüber nicht mehr so viel.

Und das Bild hat meine Tochter gestern für mich ausgemalt :-)

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